3-D-Röntgen-System
  DVT  - Meilenstein in der Diagnostik
Computertomographie (CT) nur für Zähne erzeugt dreidimensionale Röntgenbilder. Ein neues Diagnosegerät (DVT) ermöglicht Zahnärzten jetzt unerreichte Einblicke in die Kieferknochen und angrenzende Strukturen ihrer Patienten.
Die neuartige Röntgenquelle erstellt in nur wenigen Sekunden bis zu 600 Einzelbilder der Zähne, der Kiefer, des Kiefergelenkes und der Kieferhöhlen wozu das herkömmliche CT im Vergleich 15 bis 30 Minuten benötigt. Der Hochleistungsrechner verarbeitet diesen Datensatz, aus dem sich nach der Untersuchung auf dem Monitor jede beliebige 3D-Ansicht rekonstruieren lässt. Dadurch erhält man phantastische 3D-Einblicke in Regionen, die mit der herkömmlichen zweidimensionalen Röntgentechnik nicht möglich waren. Etwa ein Fünftel bis ein Viertel der krankhaften Prozesse im Zahn- Mund- und Kieferbereich können mit der 2D-Röntgentechnik nicht erkannt werden.
Haupteinsatzgebiet des 3D-Verfahrens sind die Planung und das sichere und millimetergenaue Einsetzen von Implantaten, die Entfernung von Weisheitszähnen, die Suche nach Entzündungsherden im Kieferbereich und angrenzenden Kieferhöhlen, Planung von  Zahnfleischbehandlungen und von kieferorthopädischen Therapien sowie die  Kiefergelenksdiagnostik.
Die besonderen Vorteile des DVT liegen in der bis zu 80% niedrigeren Strahlenbelastung als beim CT, in der praxisnahen und anwenderfreundlichen Bedienung, in der deutlich höheren Bildqualität  und den geringeren Kosten.